Herbstzeit ist bei uns Eintopf-Zeit ... und auch die Hunde kommen dann wieder in den Genuss selbstgekochten Hundefutters :) Das ist zeitintensiv - aber eigentlich ganz einfach:
Wir haben von einem bekannten Bauern nach der letzen Schlachtung einiges bekommen: 4 Schweineschwänze, ca. 1 kg Rinderknochen, 5 Markknochen, Bauchfleischstücke und Flomen von Schwein und fette Abfallstücke vom Rind. Alles zusammen waren es gut 4,5 kg. Das ganze Fleisch kam mit ca. 5 -6 Litern Wasser in einen Topf und durfte dann gute 2 Stunden kochen. Dabei haben wir darauf geachtet, dass das Fleisch immer vom Wasser bedeckt war.
Dann haben wir alles aus dem Wasser geholt und in einer Schüssel etwas erkalten lassen - dann will man das Fleisch abschälen und auch den Knorpel zerkleinern ist es lauwarm angenehmer. In der Zwischenzeit ist die Brühe mit drei Knoblauchzehen, etwas Bohnenkraut und Thymian und ca. 4 kg Karotten weiter auf dem Herd geblieben und durfte schön einreduzieren.
Wenn die Knochen etwas Abgekühlt sind wird das Fleisch abgeschält und der Knorpel in kaubar Stücke geschnitten. Das alles kommt dann wieder in den Topf und darf noch einmal aufkochen. Wir haben dann noch eine Tasse Wildreis und eine halbe Tasse Dinkel dazugegeben und das alles dann einfach nur ziehen und langsam abkühlen lassen.
Die wichtigste Aufgabe bei dem ganzen Herstellungsprozess gebührt natürlich den Hunden - man darf den Topf nicht aus den Augen lassen :)
Das Futter hat eine sülzartige Konsistenz - es sieht nicht unbedingt so appetitlich aus ... aber den Hunden schmeckt es besonders gut und der Vorteil ist, es kann warm und auch kalt gefüttert werden. Wir haben gleich noch lauwarm die erste Portion verfüttert.
Dann behalten wir eine Menge für ca. 3 Tage im Kühlschrank und frieren alles andere portionsweise ein. Ich fülle auch immer einen Eiswürfelbehälter nur mit der Brühe - die kann ich sehr schnell auftauen und bei leichten Magenproblemen ist das mit Reis ein gutes Hausmittel für Cara. Für unsere Beiden guten Fresser sind das so 12 Futterportionen für jeden - je nach Bedarf kann man die auch noch mit Reis, Nudeln oder Körnern strecken. Das machen wir besonders wenn es kühl ist ... dann kommt das ganze lauwarm in den Napf und tut nach einem eisigen Spaziergang den Hunden so gut wie mir ein heißer Kakao ;)
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| Cara schmatz mit viel Vergnügen :) |