Donnerstag, 14. Juni 2012

Hunde im Büro

Laika vor meinem Schreibtisch
Ich habe das große Glück meine Hunde mit zur Arbeit nehmen zu können. Laika und Damon haben sich hier gut eingelebt und benehmen sich auch "bürotauglich".
Die Hunde sind dabei sehr entspannt und verschlafen einen großen Teil der Zeit. Nur morgens werden die Kollegen einzeln begrüßt und teilweise auch bis ins jeweilige Büro begleitet - besonders die Kollegen, die immer Leckerchen für die Hunde haben. 
Laika hat dazu mal einen Brief an TINO geschrieben - damit dem Team dort mal deutlich wird, wohin sie diesen Hunde vermittelt haben.

Hier Laika's Stellungnahme:
"Ich könnte etwas mehr zu essen gebrauchen und längere Ruhepausen zwischen den Spaziergängen, aber was soll ich denn machen. Mein Kumpel Damon ist mir da keine Hilfe. Der ist immer ganz wild darauf den beiden Menschen zu gefallen und tut fast alles was die wollen. Ich mach das jedenfalls nicht – zumindest nicht soooo schnell und nicht soooo genau. Wenigstens dürfen wir uns Beide ab und zu mal auf der Couch ausruhen (aber nach maximal 6,5 Stunden Schlaf werde ich schon wieder geweckt).
Dann gehen Damon und ich ja auch mit Frauchen arbeiten – diese ewige Schufterei ist schon fast „tierschutzrelevant“. Erst gehen wir morgens spazieren (schon vor dem aufwachen bei mir – um 5.00 Uhr MORGENS). Dann haben wir gerade mal Zeit zu frühstücken und eine halbe Stunde zu schlafen, dann müssen wir schon wieder ins Büro fahren. Dort angekommen gehen wir erst mal eine Runde ums Gebäude und schauen, ob alles in Ordnung ist. Drinnen müssen wir dann die Kollegen ab schnuppern und begrüßen (nicht das einer unerlaubtes Essen in den Kühlschrank schmuggelt). Danach machen wir Schubladen-Kontrollen. In den meisten Schreibtischen hier sind nämlich Hundeleckerchen in den Schubladen verstaut. Wenn man die nicht regelmäßig kontrolliert und isst, dann werden die schlecht.
Zum Glück ist das die Hauptarbeit und damit sind Damon und ich gegen 9.30 Uhr fertig. Dann können wir uns ausstrecken und schlafen. Aber nicht lange. Punkt 13.00 Uhr werden wir schon wieder geweckt, damit wir die Außenanlagen erneut inspizieren (Frauchen nennt das immer Gassi-Gehen). Dabei dürfen wir aber auch rennen und toben und machen auch lustige Spiele. Trotzdem ist das anstrengend, weil ich nie richtig ausschlafen darf. Nach dieser Unterbrechung dürfen wir uns wieder hinlegen und dann schlafen bis 17.00 Uhr. Damon ist nachmittags meistens wach und versucht mit mir zu spielen – aber ich bin MÜDE!!! Zum Glück findet er aber auch immer einen Kollegen der Mal mit Ihm Ball spielt oder verstecken. Nur wenn ich merke, Damon spielt mit jemandem Leckerchen-Werfen, dann muss ich meinen Mittagsschlaf unterbrechen und auch mal mitspielen – sonst falle ich noch vom Fleisch!
Naja, gegen 17.00 Uhr steigen wir wieder ins Auto. Auf der Heimfahrt halten wir immer an ganz verschiedenen Stellen an und machen noch einen langen Spaziergang – egal wie das Wetter ist (könnt Ihr Frauchen bitte erklären: bei über 18° spazieren gehen ist zu warm, bei Regen ist es zu nass, bei Gewitter geht man nicht spazieren und wenn es Schneematsch gibt auch nicht!?). Daheim sind wir meistens erst gegen 18.30 Uhr. Da ist dann Herrchen und der will auch noch mit Damon und mir spielen und schmusen. Bis wir unser Abendessen bekommen ist es meistens schon 20.00 Uhr. Dann gehen Damon und ich noch auf einen Rundgang durch unseren Garten (könnte ja sein, dass hier tagsüber jemand eingebrochen ist oder so). Meistens lege ich mich dann noch auf unsere Bank auf der Terrasse und bewache unser Grundstück.
Bis ich endlich ins Bett darf ist es mindestens 22.30 Uhr.  Ihr seht also – mein Tag ist lang und ich muss enorm viel tun.
Vielleicht könnt Ihr ja mal mit Herrchen und Frauchen reden! Mehr Essen und mehr Schlaf wären toll!!
Gruß, Eure Laika" 
 
 

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