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Mittwoch, 30. November 2022

Erinnerungen an Lady

 Der Advent ist bei uns immer ganz eng mit der Erinnerung an Lady verbunden. Mittlerweile ist es 14 Jahre her, dass wir sie gehen lassen mussten - und doch begleitet sie uns noch immer bei ganz vielen Gelegenheiten und wir erinnern uns gerne an die Zeit mit ihr. Wie jeder unserer Hunde war sie etwas ganz Besonderes.



Freitag, 23. August 2019

Olle Kamellen - Bälle

Durch einen Beitrag von Hanne über Joschi als Provokateur  wurde ich an Lady und Damon erinnert.

Schon da wollte er die Tennisbälle haben :)

Schon als Damon noch echt winzig war hatte er immer ein großes Interesse an allen was Lady hatte :) Er war ja im Vergleich zu ihr echt klein - aber er hat immer schon versucht alles zu klauen  und dabei keinen Respekt gezeigt. Lady hatte es manchmal schon schwer mit den Zwockelchen - aber man konnte sehen, dass sie ihn auch unheimlich gern mochte.

Tennisball - die größte Freude von Lady

Da wird genau beobachtet

Und irgendwie sieht sie auch stolz aus - der Zwockel hat Spaß mit dem Ball

Aber Damon war auch sehr "anhänglich"

Und von "Abstand halten"  hielt er nichts ;)

Wobei es nicht nur Tennisbälle waren ...

... um die es immer mal ein Tauziehen gab (allerdings hat Lady wirklich nur festgehalten und Damon hat gezerrt wie er konnte)

Stolzer Sieger - aber was macht man jetzt mit so einen Quietschball der platt ist :)

Die ersten Monate gab es im "Hundezimmer" eine Couch die Lady immer als Rückzugsort genutzt hat, weil Damon einfach zu klein war um da hochzuspringen. Und ihre Tennisbälle hat sie auch immer dort in Sicherheit gebracht.

Fand Damon total unfair :)

Als Damon älter wurde wich die Couch einer Hundehütte mit Tunnel und Treppen und Rampen ... und begehbarem Dach. Nun war Lady ja auch nicht mehr die jüngste und auch nicht mehr so wendig - so nutze sie nur Teile dieser neuen Hütte ... und auf das Hüttendach ging sie nicht. Jetzt hatte Damon endlich einen Rückzugsort an dem er Sachen vor Lady verstecken konnte. Leider gibt es kein Bild wie er triumphierend mit einem geklauten Tennisball im Maul dort oben sitzt - aber ich glaube, man kann das spitzbübische auch so erkennen :)

Bis dahin war alles okay für Lady ...

... aber ganz nach oben wollte sie nicht
Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie groß dann irgendwann die Überraschung für Damon (und mich) war, als Lady sich dann doch hoch traute und ihren Tennisball gerettet hat.

Geht doch ;)
Ich freue mich immer wieder wenn ich an so lange zurückliegende Geschichten erinnert werde - und ich hoffe, auch ihr hattet Freude daran :)

Freitag, 30. November 2018

Erinnerungen an Lady

Gestern war Ladys 10. Todestag - ich kann nicht glauben wie schnell diese Jahre vergangen sind - ich habe manchmal das Gefühl, sie wäre gerade noch bei uns gewesen.
Sehr oft denken wir an Lady - wie auch an alle anderen Hunde. Aber gerade mit Ihrem Todestag verbinde ich auch besondere Erinnerungen.

So treue Augen

Es war das erste Adventswochenende - und wir waren damals auch auf so einen schnellen Abschied nicht vorbereitet. Natürlich war Lady "älter" und nicht ganz gesund. Aber sie war gut eingestellt auf ihre Herzmedikamente und die vertrugen sich auch mit den Enzymen und sonstigen Mitteln für die EPI und die Artrose. Im Spätsommer hatte sie eine Operation zur Entfernung eines Tumors an der Gesäugeleiste gut überstanden und für ihre fast 12 Jahre war unser Tierarzt beim letzten Check zufrieden.

Und auch in hohem Alter noch verspielt

Der ersteVersuch von Weihnachtsbildern


Bis dieser Tag kam und ich mit einer Hand nicht mehr um ihre Vorderpfote fassen konnte, weil sie so geschwollen war. Wir fuhren sofort zum Tierarzt und hörten unterwegs schon, wie der Herzhusten immer schlimmer wurde. Unsere Vermutung bestätigte sich - es hatte sich überall Wasser eingelagert ... besonders auch schon in der Lunge und im Gewebe der Pfoten. Natürlich hätten wir das entfernen lassen können, die Herzmittel erhöhen und versuchen sie noch ein paar Wochen so am Leben zu halten. Aber wir haben uns bewusst dagegen entschieden.

Bis zu dem Morgen ging es ihr gut und sie hatte Freude an ihrem Leben. Aber an dem Tag war die Lebensfreude aus ihren Augen gewichen und wir wollten sie nicht zu einem Kampf zwingen, den sie nicht führen musste und wollte.

Daher ist für mich die Zeit vor dem ersten Advent immer eine sehr nachdenkliche, melancholische Zeit ... eine Zeit für Erinnerungen.


Ladys Einzug 1997 - so klein und handlich

Damit verbinde ich aber auch andere Erinnerungen. Nach Ladys Tod fing ich an Damon mit ins Büro zu nehmen und einige Wochen später zog Laika bei uns ein ... so ist für mich die Adventszeit jetzt insgesamt eine Zeit für Erinnerungen, Abschied, Ankunft und Wandel - und untrennbar mit Lady verbunden!


Freitag, 21. Juli 2017

Olle Kamellen - Lady und das Katzenklo

Lange habe ich diese Reihe nicht mehr ergänzt ... da wird es doch mal wieder Zeit :) Mir ist beim Putzen unserer Körbchen eingefallen, dass wir kurz nach Damons Einzug bei uns eines der großen Körbchen entsorgen mussten. Somit war nur noch das große "Eigentlich-passen-da-zwei-Hunde-rein" Körbchen im Haus ... oder eher auf der Terrasse.

Schon da hat Damon die Decke beschlagnahmt :)


Damon hatte ja in den ersten Wochen für Notfälle eine Katzentoilette - die wir dann im Schnellverfahren wieder abtrainieren mussten, als er anfing sein Beinchen zu heben. Da die Kiste aber sehr groß war, haben wir sie nach gründlicher Reinigung nach ein paar Tagen mit einem Kissen bestückt und als Körbchen für Damon mit auf die Terrasse gestellt (leider gibt es davon keine Bilder).

Damon hatte aber nie Probleme sich zu Lady zu kuscheln!

Nur Lady hat am Anfang nicht so sehr seine Nähe gesucht :)

Ich vergesse nie den Anblick, als ich auf die Terrasse kam und Damon mitten in dem riesen Korb lag und Lady sich in das Katzenklo gefaltet hatte. Sie muss lange geübt haben, bis wirklich alles drin war ... bewegen konnte sie sich jedenfalls fast überhaupt nicht und wirklich hinlegen sieht auch anders aus. Sie hatte alle Pfoten untern ihrem Körper versteckt und lag mehr wie eine Katze auf dem Sprung in dieser Kiste - aber kein Stück Fell berührte den Boden außerhalb :) Nicht dass ihr jetzt denkt, der arme Hund - sie hat das noch lange Zeit gemacht, auch wenn das andere Körbchen nicht besetzt war.

Kann nicht glauben, dass er auch in ein kleineres Körbchen passen würde :)

Das Katzenklo hat uns erst nach dem Einzug von Cara verlassen - die hat es erst zum Surfen im Wohnzimmer genutzt und dann ihre Zähnchen daran ausprobiert ;)


Dienstag, 9. Februar 2016

Besondere Momente - Lady

Mein besonderer Moment mit Lady fand statt, da war auch sie schon gut 2 Jahre alt ... ziemlich ausgewachsen und damit als Neufundländer-Kuvasz-Mix nicht gerade ein Leichtgewicht.



Lady war kein sehr "Menschenbezogener" Hund. Sie akzeptierte uns, mochte auch ihre Streicheleinheiten ... aber so wie Dingo - zum Schmusen auf die Couch oder beim Fernsehen auf die Füße - suchte sie den Kontakt nie. Sie lag zwar immer in unserer Nähe, aber eigentlich nur, weil sie in Dingos Nähe sein wollte. Ging er weg, dann folgt sie ihm sofort!

In dem Sommer war es relativ warm und die Hunde hatten ihren Spaß im Garten. Nach der Arbeit wollte ich die Gelegenheit nutzen und mich auch etwas auf der Sonnenliege im Garten entspannen. Kaum hatte ich mich hingelegt kam auch schon Dingo um sich neben mich in den Schatten zu legen - und Lady folgt ihm ... und krabbelte zu mir auf die Liege. Das ging natürlich nur, weil sie auf mich krabbelte und irgendwann dann mit dem Kopf auf meiner Schulter und dem restlichen 55 Kilo-Körper gut verteilt auf mir lag :) Sie schnaufte zufrieden aus und schlief tief und fest ein - und ich habe es genossen, trotz des Gewichts und des heißen Sommertags :)
Von diesem Tag an kam sie regelmäßig zu mir und wollte so "Kontaktliegen" - aber nur auf der Sonnenliege im Garten!

Donnerstag, 26. November 2015

Olle Kamellen - Regenscheues Gesindel

Wie so oft, wenn ich andere Blogs lese, fällt mir einiges wieder ein was ich mit unseren so verschiedenen Hunden erlebt habe. Letztens war es Lotte, die erzählte, dass sie bei Regen nicht gerne vor die Tür geht :)
Und sofort musste ich erst kurz an Laika und dann sehr intensiv an Lady denken.

Schnee war aber in Ordnung :)
Von all unseren Hunden war Lady die mit der größten Abneigung gegen Wasser jeder Art. Für einen Neufundländer-Mix sicher etwas ungewöhnlich. Je älter sie wurde, desto schlimmer wurde ihre Abneigung. Obwohl sie sehr gut hörte gab es Tage, da konnte ich sie bei Spaziergängen nicht von der Leine abmachen ... nämlich bei Regen :) Lady schaffte es bei Regenwetter alles Notwendige auf den ersten 50m unseres Spaziergangs zu erledigen und dann wollte sie wieder zurück ins warme und trockene Körbchen.

Ohne Leine drehte sie dann auch sofort um und lief heim, um vor der Haustüre im Trockenen zu warten, bis sie endlich wieder rein durfte. Deswegen war Regenwetter bei uns auch Leinenwetter :)

Ich nehme an, jeder kann sich jetzt auch vorstellen, dass Lady die Dusche auch nicht besonders mochte. Aber für mich war es auch nicht angenehm, wenn ich sie waschen musste. Lady konnte so laut heulen, dass wir wirklich ein paarmal dachten, jeder Fußgänger in der Nähe unseres Hauses der sie hört müsste sofort den Tierschutzverein anrufen :)

Erst in ihrem letzten Lebensjahr hat Lady ihren Frieden mit dem Wasser gemacht und sogar angefangen, das Baden ihrer Ellenbogen zu genießen!

Mittwoch, 15. Juli 2015

Olle Kamellen - Lady klärt das schon

Lady

Lady war ein besonderes Herz - eine treue Seele und eine große Dame. Ihre Selbstsicherheit und ihr Vertrauen zu uns haben den Umgang mit ihr teilweise sehr leicht gemacht. Sie war zwar eine sehr dominante Hündin, musste das aber selten unter Beweis stellen. Sie gehörte zu der Kategorie, die schon durch ein Zucken der Lefzen Ordnung in einen ganzen Hundehaufen bringen konnte.

Spaziergänge mit ihr waren - nach dem wir das Jagdverhalten unter Kontrolle hatten - sehr tiefenentspannt. Lady hat sich in allem auf uns verlassen, sie wusste wir können uns um sie kümmern ... konnte aber im Zweifel in Sekundenschnelle Situationen selbst klären, ohne jemals ihre Zähne nutzen zu müssen, wenn wir mal nicht in der Nähe waren oder wenn sie die Erlaubnis dazu bekam.

Ich erinnere mich gerne an eine Begegnung mit einen sehr ausgelassenen Golden Retriever im jugendlichen Alter von 18 Monaten. Damals war Dingo schon über 14,5 Jahre alt und man sah ihm an, dass er gebrechlich war. Nur dieser andere Hund - und sein Halter - sahen das eben nicht und hüpften freudig auf uns zu. Auch, dass ich beide Hunde an der Leine hatte und den anderen aus dem Weg ging reichte nicht. Der Retriever kam schnell näher und ich hörte den unvermeidlichen Ruf "Der will nur ...!"

Da ich nicht riskieren wollte, dass Dingo von so einem unerzogenen Schnösel über den Haufen gerannt wird, stellte ich mich vor meine Hunde - Dingo legte sich gleich hin und Lady blieb sitzen. Aber abblocken konnte ich das aufgedrehte Energiebündel nicht vernünftig, denn er zerkratze mir Arme und Beine und schnappte auch nach mir. Ich ließ also einfach die Leine von Lady fallen und zog mich so zurück, dass ich nur noch Dingo schützte - eigentlich nicht meine Art, aber zur Sicherung von Dingo die beste Entscheidung.

Lady probierte es noch im Sitzen mit einem strengen Blick und leicht gezogenen Lefzen - der Schnösel ignorierte das und versucht doch tatsächlich sie zu knappen. Da tat es einen RUMS, der Bengel lag auf der Seite und Lady hat sich auf ihn gesetzt ;) So einen verdutzten Blick - von Hund und Halter - habe ich nie wieder gesehen. Ich hielt dem Halter noch eine Standpauke ... während Lady noch gemütlich saß. Als wir alle merkten, dass der andere Hund ruhiger wurde, rief ich Lady zu mir und sie ließ den anderen aufstehen - blieb aber zwischen ihm und Dingo stehen.

Besonders schön war das Schauspiel, dass sich mir danach bot: Herrchen drehte seinen Schnösel zurück auf den Rücken und erklärte ihm - immer schön über ihn gebeugt und den Bauch kraulend: "Wie oft habe ich Dir denn schon erklärt, dass nicht jeder Hund so doll spielen will wie Du. Irgendwann kommst Du mal an den falschen und dann hast Du richtiges Auweh! Hier bist Du mit einem Schreck davon gekommen ... aber wir haben doch wirklich schon so oft darüber geredet. Und wenn ich das daheim der Mami erzähle ...!" Ich konnte nicht weggehen, das Gespräch faszinierte mich - besonders als Herrchen sich dann nach gefühlten 10 Minuten zu mir umdrehte und mir sagte: haben sie den Blick gesehen - jetzt hat er mich endlich verstanden!"
Hundchen sprang hoch, knuffte seinem Herrchen in die Wade, rannte los ... kam im Kreis zurück zu uns ... und lag wieder unter Lady :) Diesmal rief ich sie gleich zurück, bat Herrchen seinen Schnösel an der Leine zu halten, bis wir weg waren - und dann gaben wir Fersengeld!

Nie hätte ich so reagiert, wenn ich mir nicht sicher gewesen wäre, dass Lady die Situation relativ gewaltfrei klären kann ... ihre Sit-ins waren schon legendär ;)


Wie sieht es bei euch aus - klärt ihr alles oder gab es bei euch auch schon solche Situationen?

Donnerstag, 24. April 2014

Wir lassen Hundebilder sprechen - Chaos

Lady und Klein-Damon
Ein Bild aus vergangenen Tagen - Lady und Damon. Das muss im Mai 2006 gewesen sein.

Lady hatte einen totalen Fimmel was Tennisbälle betrifft. Und sie konnte es nicht leiden, wenn Klein-Damon mit ihren Tennisbällen gespielt hat - die waren danach voll mit Welpensabber *** BÄH ***
Schnell hatte Lady verstanden, dass Damon noch nicht alleine auf "ihre" Couch springen konnte. Daher hat sie, wenn es ihr gereicht hat, erst alle Tennisbälle auf das Sofa gepackt und sich dann gemütlich daneben gelegt ... und Damon konnte nur zu ihr hochschauen und hoffen, dass sie bald wieder runterkam :) Oder er musste warten, bis einer von uns ihm hochgeholfen hat!

Aber Klein- Damon hatte unheimlich Ehrgeiz. Er hat sehr früh angefangen das Springen zu üben ... und ist immer mit der Nase an die Sitzfläche gestoßen und gefallen! Aber schon damals war der Terrier-Anteil nicht zu verkennen. Er hat so lange geübt und ist so lange nach dem Hinfallen wieder aufgestanden bis er irgendwann seinen Hintern auf dem Sofa hatte ;)

Freitag, 29. November 2013

In Erinnerung an Lady

Lady (* 07.1997 – † 11.2008)


Heute vor 5 Jahren mussten wir unsere Lady gehen lassen.

Unser dickes Kamel fehlt mir oft, aber wenigstens kann ich mittlerweile immer mit einem Lächeln im Gesicht an sie denken und mir die schönen Erlebnisse ins Gedächtnis rufen.

Dienstag, 12. Februar 2013

Erinnerung an Fasching 1998

Dingo und Lady (1998)


Beim heutigen Morgenkaffee mit meinem Mann ist uns eingefallen, dass wir 1998 mit unseren Hunden beim Fasching waren. Dingo und Lady sahen so niedlich aus als Matrosen verkleidet ;)

Um in den Erinnerungen zu schwelgen, habe ich das alte (Polaroid) Bild rausgesucht – keine gute Qualität, aber sehr hoher sentimentaler Wert für mich.