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Mittwoch, 29. Juli 2020

Wenn man seinen Augen nicht trauen kann

Heute zeige ich euch Bilder von einem eigentlich sehr normalen Abendspaziergang - der mich zeitweise dazu brachte an meinen Augen zu zweifeln ;) Wir wollten nur eine kurze Runde hinterm Deich laufen, denn eine größere Mittagsrunde hatten wir schon.
Die Kamera hatte ich daheim gelassen, nur das Handy mitgenommen ... falls es ein paar schöne Schnappschüsse zu machen gäbe.

Wir überlegten noch, wo wir genau laufen wollten

Und blieben auch erstmal hinterm Deich

Aber bald zog es uns doch auf den Deich


Die Aussicht war wunderbar


Wir drehten aber nur eine kurze Runde dort und gingen wieder auf die andere Seite --- Richtung Auto

So liefen wir jetzt doch wieder hinterm Deich zurück Richtung Auto. Da bemerkte ich vor uns etwas Merkwürdiges. Es sah aus, als wäre am Deich und auch auf dem Weg davor einfach Erde abgekippt worden - ein breiter brauner Strich war zu erkennen.

Ganz hinten - auf Höhe vom Busch

Zoomen mit dem Handy ist nicht wirklich gut - aber so erkennt man die "Erde"

Es war jetzt zwar eigentlich die verkehrte Richtung, aber ich wollte doch wissen was es damit auf sich hat. Auch den Hunden merkte man an, dass sie irgendwie irritiert waren. Nach wenigen Metern wurde mir aber klar, dass mich einfach nur meine Augen getäuscht hatten - und dort keine Erde ausgeschüttet worden war.
Denn neben der Tatsache, dass die Erde wirkte als würde sie sich bewegen bemerkte ich jetzt auch ein immer lauter werdendes Zschiepen und Schwirren. Ich lief auf einen Schwarm Stare zu ;) Eigentlich haben wir solche Schwärme hier nur im Frühjahr und im Herbst ... teilweise in solchen Größen, dass man meint, eine Wolke fällt vom Himmel.
Der Schwarm war jetzt nicht soooo riesig - verteilte sich aber vom Deich über die Strasse bis in den Busch. Als ich etwas näher kam flogen die meisten Stare auf und ich hoffe, die folgenden Bilder geben euch einen Eindruck davon:

Der Weg ist schon wieder frei - und der Busch fängt an zu leben

Immer mehr Stare fliegen auf

Ich habe dann umgedreht und die Stare beruhigten sich wieder

Schon beeindruckend und interessant ... und es zeigt, man kann seinen Augen nicht immer trauen :)

Hier findet ihr übrigens ein tolles Video, da sieht man die riesigen Schwärme tanzen. Es gibt sogar einen eignen Begriff dafür (in Dmänemark): die "Sort Sol" - die schwarze Sonne!


Montag, 27. Juli 2020

Nebel an einem Sommermorgen

Bei uns an der Küste ist das Wetter immer sehr abwechslungsreich - richtig heiße Tage sind hier seltener und etwas Wind haben wir eigentlich immer. So entstehen hier auch immer mal wieder richtig sehenswerte Wetterkapriolen ... eine davon möchte ich euch heute zeigen.
Wenn wir morgens bei uns vor der Haustüre loslaufen, dann führt es uns immer auch ein kleines Stück in Richtung Deich, bevor wir dann in einen kleinen Feldweg einbiegen, der uns wieder in den Ort zurückbringt. Und dieser kleine Feldweg bot an diesem Morgen wunderbare Aussichten:

Könnt ihr es erkennen - nur der untere Teil der Windräder ist im Nebel verschwunden

Wir laufen auf Nebelhöhe und sind doch von der sonne bestrahlt

Es ist so hell, da muss Cara sogar die augen schließen

Früh am Morgen sind die Hasen-Spuren besonders intensiv ;)

Sonne und Nebel ergeben ein wunderbares Licht

Und auch da sieht man im Hintergrund die Nebelstreifen

Der Strommast hier wurde durch ein Provisorium ersetzt - von hier aus erfolgt dann die Neuverkabelung in jede Richtung

Die Baustellen sind Shadow nicht ganz geheuer - aber so konnte ich die Wassertropfen auf der Nase gut einfangen

Cara wirft noch einen letzten Blick zurück - gleich sind wir wieder im Ort

So ein Spaziergang macht viel Freude und ich konnte mich an den immer wieder anders ziehenden Nebelstreifen nicht satt sehen. Auch die Hunde hatten ihren Spaß - denn gerade der kleine Feldweg ist ein Füllhorn an verschiedenen Spuren.


Freitag, 3. Juli 2015

Hundespeisekarte - Gasthof Hotel zur Post in Herrsching


Ich freue mich heute ganz besonders einen Gastbeitrag zu präsentieren :) Eine meiner lieben Leserinnen hat mir geschrieben, dass sie zu einem Frühstück eingeladen wurde ... und nicht nur, dass sie ihre Hündin Daska mitnehmen konnte, es gab sogar eine eigene Speisekarte für Daska. Ich fand das so toll, dass ich Ingrid gebeten habe doch einen Bericht zu schreiben, denn das könnte doch mehr Leute interessieren. Hier ist er nun:

"Eine Freundin und ich waren am Sonntagmorgen zum Frühstück im Gasthof zur Post in Herrsching. 


Die Wirtsleute haben im Jahr 2012 gewechselt und seitdem ist neuer Wind in die „Post“ eingekehrt. Elisabeth und Otmar Walch haben die Gasträume schön nostalgisch gestaltet. Es werden frisch und liebevoll von der Wirtin selbst zubereitete bayrisch-steirische Gerichte mit ausgewählten Zutaten angeboten und auch spezielle Events veranstaltet.

Als besonderes „Schmankerl“ kam nun eine Hundespeisekarte dazu, deren darauf abgebildetes Model der hauseigene Hund „Speedy“ ist. Dieser Service für Hunde war zuerst mehr witzig gemeint. Aber er kam enorm gut an und wie Elisabeth mitteilte, werden inzwischen an Sonntagen bis zu 20 Hundemenüs verkauft. Wenn man nach einem Ausflug im Fünfseenland dort einkehrt und nichts für seinen Vierbeiner dabei hat, ist es natürlich praktisch, auch für diesen etwas serviert zu bekommen.

Speisekarte
Es sollten allerdings gewisse Regeln beachtet werden, die als „10 Gebote“ auf der Hundespeisekarte vermerkt sind, wie z.B. nicht die Sitzkissen der Bänke als Hundeunterlage zu verwenden, sondern lieber nach den vorhandenen Hundedecken fragen, oder die Hunde angeleint lassen sowie Rücksicht auf die anderen Gäste nehmen. Aber solche „Gebote“ sollten doch selbstverständlich sein.
 
10 Gebote
Der Zweibeiner kann für seinen Liebling entweder das Standard-, das Verwöhn- oder Luxusmenü (zum Teil mit gegartem Fleisch) wählen, außerdem noch verschiedene Dosenfutter der auf der Hundespeisekarte angegebenen Marken. Auf gute Qualität wird großer Wert gelegt. Selbstverständlich gibt es auch verschiedene Knabber- und Kau-Snacks. Wasser ist immer kostenlos zu haben.

Schöne Auswahl
Daska, meine Hovawart-Hündin, hat zum Frühstück „Pute mit Petersilienwurzel und Karotten“ gewählt (naja, ich für sie) und es für sehr gut befunden. Da das Wetter gut war, und der Frühstücksraum für einen großen Hund zum Futtern etwas beengt ist, bekam Daska das Hundefrühstück im Garten serviert.
Für große Hunde etwas knapp im Frühstücksraum
Mal schauen, was es da gibt

Die Wirtin selbst serviert
Darf ich jetzt endlich???

Ja, es schmeckt!
Was, schon leer???
Die „Post‘“ ist also für Hundebesitzer durchaus zu empfehlen. In meiner Mantrailing-Gruppe habe ich über die Hundespeisekarte berichtet und wir haben beschlossen, bei nächster Gelegenheit und gutem Wetter der „Post“ mit unseren bis zu 7 Hunden einen Besuch abzustatten. Da es doch mehrere Hunde sind, werden wir nicht in die Gasträume gehen, sondern im Biergarten verschiedene Hundespeisen ausprobieren. Dass gutes Benehmen in Biergärten für keinen unserer Hunde ein Problem ist, ergibt sich von selbst, da für bayerische Hunde regelmäßiger Biergartenbesuch „Pflicht“ ist und schon die Welpen dort standardmäßig Benimmtraining erhalten.

Um 8 Uhr morgens sitzt selbst ein Bayer noch nicht im Biergarten
Gasthof zur Post ist auch im Internet zu finden: http://www.post-herrsching.de/

Dieser Beitrag wurde weder bestellt noch vergütet, sondern von mir freiwillig erstellt, da ich die Idee einer Hundespeisekarte witzig, interessant und auch nachahmenswert finde."


Liebe Ingrid,
auch auf diesem Weg noch einmal vielen Dank für den schönen Bericht - wenn wir nicht so weit weg wohnen würden, dann wäre so ein Besuch zum sonntäglichen Frühstück sicher auch etwas für uns.
Aber falls uns mal eine Fahrt in die Nähe bringt, dann werden wir dort sicher anhalten.
Dein Bericht hat mir sehr gut gefallen und ich würde mir wünschen, dass bald mehr Restaurants / Hotels einen ähnlichen Service anbieten!

Freitag, 24. April 2015

Moderne Technik für den Hund?

Ich habe ja schon etwas länger Twitter für mich entdeckt - aber ich hatte erst in den letzten Wochen Gelegenheit mich intensiver damit zu beschäftigen ... und dann bin ich gleich über einen interessanten Tweet gestolpert von DogsSense.



Ich fand diese Produktidee so interessant, dass ich um Zusendung von mehr Informationen bat. Je länger ich mich damit beschäftigte je interessanter wurde das Produkt für mich. Deswegen möchte ich es euch heute mal vorstellen und eure Meinung dazu erfragen ... denn noch ist es nicht auf dem Markt ;)



Es geht hier um einen Sensor der Daten des Hundes aufzeichnet, der ihn trägt. Dabeiwerden ganz verschiedene Daten gesammelt, daher ist das Produkt für mich auch so vielseitig nutzbar. Die Bedienung soll auch ganz leicht sein: Halsband an den Hund, App runterladen und fertig. Die gesammelten Daten werden auf das Smartphone übertragen und dort kann man alle Gesundheits-, Aktivitäts- und Ortungsdaten ablesen. Dazu werden im Sensor verschiedene Techniken kombiniert, denn das alles ist möglich, ohne dass Hautkontakt betehen muss.



Mir sind gleich einige Momente eingefallen, in denen mir so eine Möglichkeit wirklich Geld wertgewesen wäre - und das aus ganz unterschiedlichen Situationen heraus. Aber besonders musste ich natürlich an Laika denken - mit so einer Überwachungsmöglichkeit hätten wir vielleicht noch besser reagieren können ... zumindest hätten wir ein besseres Gefühl gehabt.

Der Austausch mit dem Team von DogsSense war / ist sehr schön und ich konnte alle meine Fragen stellen, alle wurden ausführlich beantwortet. Ich freue mich schon darauf zu sehen, was aus dieser tollen Idee wird und ich bin sicher, irgendwann wird auch einer meiner Hunde ein solches Halsband tragen ... besonders, wenn es gesundheitliche Gründe dafür gibt.


Wie sieht es bei euch aus - wäre das etwas für euch und wenn ja, was wäre es euch wert?
Gibt es Situationen in denen ihr so etwas schon gerne gehabt hättet?
Was wäre für euch eine gute Anwendungsmöglichkeit für diesen Sensor?