Sonntag, 24. Januar 2016

Gewinnspiel - Besondere Geschichten (7)

Eine weitere wunderbare Geschichte bekam ich von Käthe geschickt ... hier geht es um die erste, fast unheimliche Begegnung mit Sina:
 

Nachdem  unsere erste Hündin Emma gestorben war, kamen mein Mann und ich lange nicht über diesen Verlust hinweg.
Emma war so eine treue Seele und uns durch ihre liebe Art  sehr an`s Herz gewachsen. So lebten wir einige Jahre ohne Hund, schlichen immer im Garten um Emmas Grab und schwelgten in schönen Erinnerungen.
Wir wollten nie wieder einen Hund haben!
Aber eines Tages rief unsere Tochter an und machte uns auf ein Tierheim aufmerksam, in dem ein kleiner Yorki mit Namen Sina auf ein Neues zu Hause wartete. Ob wir nicht mal hinfahren wollten... Nein wir wollten nicht! Wir wollten keinen neuen Hund.
Tagelang wurden wir von unserer Tochter bearbeitet. Wir könnten doch wenigstens mal hinfahren und die Hündin ansehen, wir müssten sie ja nicht nehmen usw. Schließlich fuhren wir also zum Tierheim, fest entschlossen, ohne Hund nach Hause zurück zu fahren. Mein Mann ist gar nicht mit ins Tierheim gekommen, er blieb draußen. Also bin ich alleine rein und habe mich nach Sina erkundigt. Ja, die Hündin sei noch da. Sie sei über einen Gnadenhof ins Tierheim gekommen und habe mit Menschen nicht immer gute Erfahrungen gemacht und sei deshalb etwas scheu. Ich sollte mich einen Moment setzten, man wollte den Hund holen.
Ich fühlte mich gar nicht wohl in meiner Haut und wartete. Es saßen noch andere Leute im Wartebereich!
Plötzlich kam ein kleines Hundchen angelaufen. Die Tierpflegerin hatte es nicht geschafft, ihm das Halsband umzumachen.Das Hundchen war ihr entwischt und kam in den Wartebereich gelaufen, suchte mich aus und sprang auf meinen Schoß, rollte sich ein und blieb liegen! Es war schon fast unheimlich.
Alle schauten uns verwundert an. Ich war baff. Die kleine Sina hatte sich ein neues Frauchen ausgesucht.
Sie ließ sich von mir das Halsband ummachen und auch die Leine und dann durfte ich mit ihr zur Probe spazieren gehen. Was für ein Erlebnis!
Mein Mann staunte, als ich mit Sina aus dem Tierheim kam. Sina lief auch gleich zu meinem Mann und ließ sich streicheln, obwohl sie besonders mit Männern wohl ganz schlechte Erfahrungen gemacht hatte.
Wir beide waren wie ausgewechselt, als  Sina neben uns hertänzelte und sich des Lebens freute.
Damit war die Entscheidung gefallen, Sina hat sich uns ausgesucht und zog zwei Wochen später bei uns ein.
Heute ist sie schon eine alte Dame.
Hat im Sommer eine große Krebsoperation gut überstanden und wenn ich es so bedenke, sind nicht wir Frauchen und Herrchen, nein (zwinker, zwinker) oft bestimmt Sina den Tagesablauf. Morgens Staub saugen z.B. das geht gar nicht, da möchte sie gerne lange schlafen. Und bei Regenwetter spazieren gehen, das muss doch auch nicht sein. Herrchen kann doch auch eine Autofahrt mit Hund machen, das ist viel gemütlicher und da gibt es auch genug zu schnuppern. Und von Frauchen kann man doch wohl erwarten, dass sie jeden Tag eine Kartoffel kocht ...Wir sind froh, dass Sina bei uns ist!

Freitag, 22. Januar 2016

Gewinnspiel - Besondere Geschichten (6)

Eine - oder eher einige- besondere Momente habe ich von Roveena und Aaron erzählt bekommen ... ich fand sie alle schön und daher habe ich nichts weggelassen:



Isabella hat dazu aufgerufen unseren berührendsten, bewegendsten, besondersten, ersten oder erinnerungswürdigsten Moment zu Beschreiben. Puh, da fällt mir eine Entscheidung schwer, denn meine Zeit mit Aaron ist für mich gesamt gesehen schon etwas sehr besonderes. Er ist der erste eigene Hund, den ich mir ausgesucht habe, den ich versorge und ernähre. Davor bin ich halt mit den Familienhunden aufgewachsen. Da hatte man so gesehen noch keine Verantwortung für und sie sind alle schon etwas älter gewesen, als sie bei uns einzogen.
Aaron holte ich als kleinen Zwerg zu mir. Mein erster Moment mit Aaron an den ich mich noch klar erinnere, ist der Besuch beim Züchter um den Zwerg zu begutachten. Davon steht mir immer noch klar vor Augen, wir Aaron sich ein grünes Quietschspielzeug aus Gummi schnappte und sich damit in die Wurfkiste setzte und uns von da aus frech beäugte. „Ihr könnt mich locken wir ihr wollt, ich habe das Spielzeug und gebe es nicht her. Warum sollte ich zu euch kommen?“
Dieser kecke, freche Blick schimmert auch jetzt nach 5 Jahren manchmal noch aus seinen Augen wenn wir zusammen spielen.
Aber damals habe ich mich in diesen kleinen Kobold gerade wegen dieses Blickes verliebt. Der musste mein Hund werden und kein anderer. 


Besonders war und ist für mich immer noch, dieses tiefe Vertrauen, das Aaron mir entgegen bringt. Ich darf mir an ihm alles angucken, mich „rauflegen“, ihn auf den Arm nehmen, Baden, er kommt entspannt mit zum Tierarzt, neue Gegenden, laute Geräusche, alles intessiert ihn nicht, weil er sich bei mir sicher fühlt. Das kannte ich früher von unseren Familienhunden so nicht. Aber da hatte ich auch nicht so eine starke Bindung zu und noch wenig Ahnung von Hunden und ihrer Erziehung bzw. Prägung. Selbst Kessi, die vor Aaron bei uns lebte und mich als Hauptbezugsperson hatte, war nie gelassen oder entspannt wenn wir an fremden Orten waren, Kuscheln mit zu viel Nähe war nur selten ihr Ding, der Tierarzt war immer Stress und laute Dinge waren für sie auch purer Stress. Das stand für mich immer sehr stark im Kontrast zu ihrer extremen Anhänglichkeit mit gegenüber.



Bewegend war für mich eine Situation im Zusammenhang mit seinem Kumpel Sandokhan. Wir wohnen ja in einer Straße. Sando ist 6 Jahre älter als Aaron und genießt bei Spaziergängen den Vorzug ohne Leine laufen zu dürfen. Meine Schwägerin hatte Aaron auf einen Spaziergang mitgenommen und wie immer Aaron an der Leine. Sando lief wie immer frei und schnüffelte andächtig überall rum. Aaron lenkte meine Schwägerin kurzweilig ab und auf einmal war Sando weg.
Frei nach dem Motto: „Das hat er ja noch nie gemacht“, hatte Sando sich in Luft aufgelöst. Rufen, Pfeifen, Aaron der schnüffelt der Spur von Kumpel folgte, einsetzender Regen und dann Ratlosigkeit bei Aaron und meiner Schwägerin. Viele aus der Nachbarschaft halfen mit Sando zu suchen, aber wir fanden ihn nicht. Es wurde Abend und uns wurde wirklich klamm ums Herz. Wo steckte unsere Schokoschnuffnase nur?
Wir schliefen alle sehr schlecht. Die ständige Sorge um Sando. 2 traurige Kinder und ein verwirrter Aaron. Am nächsten Tag kam dann ein Anruf aus der Nachbarschaft. Sando wurde gesehen. Mein Bruder ging los ihn zu holen.
Ich warte mit Aaron in unserm damals noch eingezäunten Vorgarten. Als Gegenüber an der Straßenecke die Kinder jubelten, Sando von Ihnen gerufen kam freudig angerannt und Aaron setzte das erste Mal zum Sprung über den Zaun an, als er seinen Kumpel sah und stürmte zu ihm hin. Das muss Freundschaft sein, dass man so alle Regeln vergisst und sich über das Wiedersehen freut. Sandokhan hatte die Nacht in der Nähe einer Schafweide in Distelgestrüpp verbracht. Er war wohl liebestoll der Spur einer läufigen Hündin gefolgt, hatte sich dann aber in dem picksenden Etwas verrannt und sich nicht wieder raus gewagt. Zu sehen war er von den Straßen aus nichts und Geräusche gibt er in einer misslichen Lage anscheinend auch nicht von sich. Dass er nun entdeckt wurde, hatte er eigentlich den Schafen zu verdanken, die sich wohl auffällig verhielten, warum dann mal genauer nachgesehen wurde.

Mittwoch, 20. Januar 2016

Gewinnspiel - Besondere Geschichten (5)

Das ist eine Geschichte, die ich ähnlich auch schon erlebt habe ... auch mit gutem Ausgang - bei mir allerdings mit Hilfe vieler suchender Pfadfinder. Was Heidi hier von Isi berichtet ist der Albtraum für Hundehaber:

Das würde man bei Isi nie vermuten

Momo & Isi sind bei uns geboren, und dadurch haben sie auch von klein auf FAST ALLES gelernt, und wurden mit ALLEM bekannt gemacht. Da Bassets eh SEHR verfressen sind, war es leicht, sie zu erziehen. Es braucht nur genügend Leckerchen, Geduld, und Konsequenz. Fast überall, auch im Urlaub durften die Beiden offline laufen. Wir waren mit Freunden in CZ, und in unbekannten Wäldern unterwegs. Die beiden Bassets unserer Freunde und Mops Mischling „Mopsi“ blieben online. Einen Moment war ich abgelenkt, weil wir berieten, welchen Weg wir nehmen sollten. Plötzlich war Isi verschwunden – oh Schock! Herrchen nahe einem Herzkasper, pfiff trotzdem nach ihr.

Ich rief laut nach Isi, mehrfach, und nach gefühlten 10 Minuten (ca. 2 Min.) war noch immer nichts von Isi zu hören oder zu sehen :’( Ich rief natürlich weiter laut nach ihr, und nach vielleicht 5 Minuten kam sie endlich mit hängender Zunge angeflitzt. Erleichterung und Freude zugleich!!

Wunderbares Team

Ich mag fliegende Öhrchen

Montag, 18. Januar 2016

Monatspfoto Januar

Bei uns hat die Grippe jetzt richtig Einzug gehalten und sie scheint sich auch so schnell nicht verabschieden zu wollen - daher melde ich mich bis auf weiteres mal ab aus der Bloggerwelt. Die "Besonderen Geschichten" werden aber auch weiterhin veröffentlicht - nur erwartet keine großen Kommentare von mir ... so etwas wie denken und formulieren ist im Moment einfach zu schwierig.
Daher werden wir uns auch auf anderen Blogs nur ganz selten mal zu Wort melden ... aber soweit es geht zumindest mitlesen.

Der wunderbaren Aktion von Anja und Lucy können aber auch wir uns nicht vollständig entziehen ... und nutzen daher die Krankmeldung gleichzeitig für unsere Monatspfoto :)


Nachdem wir mit dem Motto "Probier’s mal mit Gemütlichkeit…" auch wirklich etwas anfangen können, wollen wir euch hier unser Monatspfoto präsentieren - leider ohne Outtakes, denn es ist keine extra dafür gemachtes Bild, sondern eins aus dem Archiv! Aber wer würde dieses Motto besser verdeutlichen als Laika:

Yin und Yang - die Beiden waren wirlich gemütlich!

Sonntag, 17. Januar 2016

Gewinnspiel - Besondere Geschichten (4)

Und hier jetzt schon die vierte Geschichte eines besonderen Moments von Lily mit Suki und Jussi ... und auch diese Geschichte kommt mir sehr bekannt vor:



Nun als ich von eurem Gewinnspiel gelesen habe, ist mir sofort das obige Bild in den Sinn gekommen :)
Jussi war da erst 5 Tage da und das war ein mein erster Versuch ein Foto von Beiden zu machen. 
Man muss dazu sagen, dass Suki ihre Freunde sehr genau auswählt und es an ein Wunder grenzt das sie ihn da so nah schon dran gelassen hat. 
Jussi hat sich schon damals ganz eng an Sie dran gekuschelt und hing von der ersten Minute an ihr. Jussi lebt immer nach dem Motto, dass alles schon klappen wird, wenn man es denn wirklich möchte! Suki nach dem Motto: Am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende :)
Das war so unser erster Schritt zur Normalität. Heute nämlich wird gekuschelt, die Ohren gegenseitig gesäubert und viel gespielt. 
Besonders als ich den Spruch gelesen habe, mit den positiven Gedanken und der Realität, war mir klar DAS Foto. Weil sowas muss Suki da gedacht haben: Immer positiv denken, dafür bekomme ich ein Leckerlie und dann bin ich ihn wieder los :D Jussi muss gedacht haben: Immer positiv denken, sie wird mich bestimmt nicht anknurren, wenn ich noch näher komme.
Tja, das ist also unsere Lieblingserinnerung und vielleicht war das der Beginn dieser besonderen Freundschaft? Besonders heute gucke ich mir das Foto noch gerne an und denke darüber nach, wie viel positive Gedanken und Geduld dieses Foto brauchte und wie selbstverständlich das heute für uns drei ist!:)