Dienstag, 9. Februar 2016

Besondere Momente - Lady

Mein besonderer Moment mit Lady fand statt, da war auch sie schon gut 2 Jahre alt ... ziemlich ausgewachsen und damit als Neufundländer-Kuvasz-Mix nicht gerade ein Leichtgewicht.



Lady war kein sehr "Menschenbezogener" Hund. Sie akzeptierte uns, mochte auch ihre Streicheleinheiten ... aber so wie Dingo - zum Schmusen auf die Couch oder beim Fernsehen auf die Füße - suchte sie den Kontakt nie. Sie lag zwar immer in unserer Nähe, aber eigentlich nur, weil sie in Dingos Nähe sein wollte. Ging er weg, dann folgt sie ihm sofort!

In dem Sommer war es relativ warm und die Hunde hatten ihren Spaß im Garten. Nach der Arbeit wollte ich die Gelegenheit nutzen und mich auch etwas auf der Sonnenliege im Garten entspannen. Kaum hatte ich mich hingelegt kam auch schon Dingo um sich neben mich in den Schatten zu legen - und Lady folgt ihm ... und krabbelte zu mir auf die Liege. Das ging natürlich nur, weil sie auf mich krabbelte und irgendwann dann mit dem Kopf auf meiner Schulter und dem restlichen 55 Kilo-Körper gut verteilt auf mir lag :) Sie schnaufte zufrieden aus und schlief tief und fest ein - und ich habe es genossen, trotz des Gewichts und des heißen Sommertags :)
Von diesem Tag an kam sie regelmäßig zu mir und wollte so "Kontaktliegen" - aber nur auf der Sonnenliege im Garten!

Samstag, 6. Februar 2016

Besondere Momente - Dingo

Während das Gewinnspiel in der Entscheidungsphase ist will ich euch doch auch noch einige unserer besonderen Momente erzählen:



Meinen ganz besonderen Moment mit Dingo erlebte ich, da war er schon fast 2 Jahre alt. Er hatte durch eine Allergie einen heftigen Ausschlag am Bauch und einige Stellen entzündeten sich sehr stark - es bildeten sich richtige kleine Abszesse.
Die Allergie bekamen wir zum Glück schnell in den Griff, aber die Abszesse waren doch langwieriger. Man musste sie öffnen und säubern - dazu war ein Skalpell und eine besondere Lösung notwendig ... nicht notwendiger Weise unsere Tierärztin, wie sie mir erklärte. Dingo wollte sich die Behandlung von ihr nicht so ohne weiteres gefallen lassen - es waren viele Hände nötig um ihn ruhig zu halten. Aber immer, wenn ich mich über ihn beugte lag er still. Da meinte unsere Tierärztin, es wäre für uns alle viel entspannter, wenn ich das machen würde. An einem besonders "reifen" Exemplar zeigte sie mir, was ich zu tun hatte ... und ich nahm meinen Mut zusammen und tat es. Dingo lag relativ ruhig auf dem Tisch, Dieter lenkte ihn ab und da die Tierärztin hinter mir stand war er (fast) entspannt. Ich bekam noch einige Ratschläge mit auf den Weg, sie untersuchte Dingo noch einmal gründlich und sagte mir, in ein paar Wochen wäre alles ausgestanden.

Dann zwei Tage später kam der gefürchtete Moment - ich entdeckte wieder einen gefüllten Abszess. Mein Mann war beruflich unterwegs und ich überlegt, was ich machen sollte. Ganz ruhig legte ich mir alles was ich brauchte im Bad zurecht und rief dann Dingo zu mir. Ich setzte mich auf den Boden, er legte sich dazu. Ich drehte ihn auf den Rücken, zog ihn halb auf meinen Schoß und schaute mir den Knubbel auf seinem Bauch an. Dingo war die Ruhe selbst - da griff ich nach dem Skalpell und nahm meinen Mut zusammen. Ein kurzer Schnitt und schon lief alles raus. Ich nahm die Reinigungslösung und die Mulltücher und säuberte alles ... und Dingo lag weiterhin entspannt auf meinem Schoß.
In den nächsten zwei Wochen musste ich noch acht Abszesse öffnen und bei jedem ging es so reibungslos. Ich konnte das tiefe Vertrauen spüren, dass Dingo mir entgegenbrachte.

Von da an nahm ich Dingo bei jeder problematischeren Untersuchung auf meinen Schoß (danke liebe Tierärzte die ihr oft im Hocken gearbeitet habt) ... und alles ging ohne Probleme. Auch bei seinem letzten Gang lag Dingo auf meinem Schoß, bekam dort die Spritzen und schlief in meinen Armen ein - ruhig und entspannt ... ganz vertrauend.

Mittwoch, 3. Februar 2016

Gewinnspiel - Ermittlung der Gewinner

So - jetzt habt ihr alle Beiträge gelesen ... und ich muss sagen, ich möchte jetzt nicht in eurer Haut stecken ;) Denn wenn es um die Gewinner geht, dann seid ihr alle gefragt - eure Stimmen - wir lehnen uns ganz entspannt zurück und lassen uns vom Ergebnis überraschen:



Richtig gelesen ... Stimmen - Mehrzahl. Jeder von euch kann drei Stimmen vergeben und zwar an folgende Teilnehmer:
Geschichte 1 - Casper
Geschichte 2 - Camino
Geschichte 3 - Nora
Geschichte 4 - Jussi
Geschichte 5 - Isi
Geschichte 6 - Aaron
Geschichte 7 - Sina
Geschichte 8 - Arro
Geschichte 9 - Chris
Geschichte 10 -  Socke
Geschichte 11 -Luana

Klickt einfach auf diesen Link und wählt eure drei Favoriten aus.

Dienstag, 2. Februar 2016

Geburtstag ... Klappe die Zehnte :)

Beinah hätten wir es vergessen ... aber zum Glück sind ja alle wichtigen Daten im Kalender vermerkt :) Heute feiert Damon seinen 10. Geburtstag - und wie unschwer zu erkennen ist - er lässt sich sein Geschenk schmecken.
Ein Häppchen hier ...

... und ein Häppchen da :)
Natürlich hat auch Cara ein ähnlich kleines Stückchen bekommen ... so eine Feier macht doch nur Spaß, wenn jemand mitfeiert :) Aber mittlerweile ist Damon in einem Alter, da braucht man nach den wilden Partystunden auch ausreichend Ruhe.


Und so eingekuschelt auf dem Sofa ist es für ihn mittlerweile am Schönsten!

Montag, 1. Februar 2016

Gewinnspiel - Besondere Geschichten (11)

Ein Nachtragsbeitrag erreicht mich noch Anfang Januar ... eigentlich etwas spät, aber den Blog gab es noch nicht, als die Frist für die Beiträge ablief - und ich dachte mir, es hat sicher niemand etwas dagegen, wenn Luana hier ihre besondere Geschichte erzählt:


Mein Name ist Luana, ich bin eine dreijährige Podenca Andaluz Hündin. Mein Fellkleid ist weiß mit zimtfarbene Abzeichen, meine Beine sind recht lang wobei ich alles in allem doch eher klein und zart bin, ich habe bernsteinfarbene Augen-typisch Andaluz eben.

Ich komme ursprünglich aus Spanien, dort hatte ich kein so gutes Leben. Ich wohnte bei einem Mann der mich immer wieder brutal verprügelt hatte, teilweise sogar mit einer Eisenstange. Meiner Schwester hat dieser Mensch alle Zähne ausgeschlagen. In einer Nacht und Nebelaktion befreiten mich die Mädels von einem TS Verein und brachten mich zu Maria. Maria war bis dahin das Beste was mir passieren konnte. Sie gab sich sehr viel Mühe mit mir, verstand meine Angst gegenüber Menschen und versuchte wirklich alles um aus mir einen normalen Hund zu machen-mit Erfolg! Im Dezember 2014 wurde mein Frauchen über Facebook angeschrieben, sie wurde von einem Vorstandmitglied des Tierschutzvereins gefragt ob sie sich vorstellen könnte einen Pflegehund aufzunehmen. Nach langem überlegen sagte sie dann endlich ja und ich durfte am 27.02.2015 endlich auf de Reise gehen...einen Tag später, also am 28sten kam ich dann endlich bei meinem (Pflege)Frauchen an. Ich fühlte mich vom ersten Moment an wohl in meinem neuen zuhause, hatte bzw habe dort sogar einen Hundekumpel und drei Kater zum spielen und schmusen.

Mein (Pflege)Frauchen hatte es die ersten zwei Wochen nicht leicht mit mir, es wurde mir nie gesagt das man in einer Wohnung nicht hinpinkelt, das man keine Sachen kaputt machen darf und so weiter. Ehrlich gesagt hoffte mein (Pflege)Frauchen das der TS Verein ganz schnell liebe Leute für mich findet denn teilweise war sie echt nur noch ratlos, auch weil mich immer mal wieder meine Ängste eingeholt hatten die mich zurück warfen. Ich wäre aber kein Podenco wenn ich es nicht drauf hätte Menschen um den Finger zu wickeln, Frauchen merkte schnell das ich sie anhimmel und abgöttisch liebe. Sogar die Herrchen und Frauchen meiner Kumpels die wir täglich beim spazieren gehen treffen konnten sehen das ich zu meinem (Pflege)Frauchen einen sehr innigen Bezug habe. Ein paar Monate später war es dann soweit, ich sollte hier bleiben und war ab sofort nicht mehr auf der Suche nach einem neuen zuhause-ich war endlich angekommen*juhuu

Ich liebe mein Frauchen und die anderen Familienmitglieder sehr, wobei Frauchen hat vor kurzem einen weiteren Kater aufgenommen. Der geht mir ein wenig auf die Nerven weil er echt kein Respekt hat-vor niemanden! Frauchen sagte aber das wenn Lenny kastriert ist, wird sich das legen. Er ist nunmal noch recht jung und ungestüm