Mittwoch, 25. Juli 2018

Gelb, geb, gelb sind alle unsere Wiesen

Wie ja schon vermutet - die Trockenheit hier hält sich weiterhin. Die Temperaturen sind für den Norden extrem hoch und haben tatsächlich schon die 30° Marke überschritten. Spaziergänge gibt es bei uns nur noch in den frühen Morgenstunden oder relativ spät am Abend ... alles andere macht keine wirkliche Freude.

Hier noch ein paar Bilder, die eindrucksvoll die Auswirkungen der langen Trockenheit zeigen:

So sieht eine Kuhweide bei uns im Moment aus

Das ist übrigens die Kuh, deren Horn Shadow letztens gefunden hat (ihr Rechtes fehlt nämlich)

Da ist nicht mehr viel zum Abgrasen - die müssen jeden Abend zurück auf den Hof

Das ist unser Vorgarten - mit Rasen und Blumen - alles mehr als knusprig!
 Wir haben noch nie so viel davon gehalten unseren Rasen zu sprengen - und vor einer Woche gab es auch in den regionalen Zeitungen schon verschiedene Aufrufe, Wasser zu sparen. Ich habe hier mal einen Beitrag verlinkt.

Das Feld mit Luzerne wurde schon abgemäht - es war einfach am Vertrocknen

So sieht das Gras an den Deichen aus

Nur noch wenig grün - und auch nur, weil dort ein Wassergraben ist. Die andere Seite ist Deich!

Die einzigen grünen Flecken sind rund um die Tränken
 Für die Schafe auf den Deichen ist es natürlich gut, dass die Flut weite Teile der hier vorhandenen Salzwiesen überspült und bei Ebbe dann immer etwas Grünes zu finden ist. Aber dafür müssen die Schafe auch etwas mehr laufen.

Hier sind Kartoffeln gepflanzt

Fast eine Woche hat der Bauer noch versucht zu bewässern - jetzt hat er wohl aufgegeben!
Kamille - Verison knusprig

Noch gibt es bei uns im Garten aber einige grüne Stellen - was nicht zuletzt auch unserem Teich geschuldet ist. Aber so langsam nähern wir uns hier auch dem Grund. Bei den Nachbarn ist der Teich schon weg - bei uns ist es eine Frage der Zeit. Durch das wenige Wasser sehen wir aber (leider) auch deutlich, dass unser ungebetener Gast noch immer bei uns lebt:

Teich stimmt echt nicht mehr

Und bei einem Blick aus unserem Badfenster ... da habe ich sie doch wieder gesehen!
Der Vogel und die Bisamratte ...

... harmonisch in unserer Pfütze!

Ich habe keine Ahnung, was das für ein Vogel ist ...

... aber die Bisamratte erkenne ich deutlich!

Die scheint sich echt wohlzufühlen!
Ich hoffe mal, ich schreibe keinen weiteren Beitrag über die anhaltende Trockenheit ... sondern kann bald über den erlösenden Landregen berichten, der die Natur und uns erfrischt hat! Natürlich würde ich auch gerne einen Bericht über den gleungenen Umzug der Bisamratte schreiben - aber die foppt uns ja schon etliche Wochen ;)



Kommentare:

  1. Da hoffen wir ganz fest mir euch, dass die imense Trockenheit sich nicht fortsetzt. So langsam wird es sehr ungemühtlich für ganz viele Gegenden. Eure Bilder zeigen es eindrücklich. Der einzige Vorteil ist wohl, dass es nun gelingen sollte die Bisamratte umzusiedeln, denn sie kann sich ja wirklich bald nicht mehr verstecken in eurem "ehemaligen" Teich.
    Morgengrüsse von Ayka mit Erika

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    1. Wir haben eigetnlich gedacht unsere Bisamratte wäre schon vor Wochen freiwillg umgezogen - denn wir haben sie nicht mehr gesehen. Jetzt sind wir gespannt, ob die Umsiedlung funktioniert oder ob sie wieder freiwillig geht ... der Teich ist nämlich trocken!

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  2. Liebe Isabella,
    diese Fotos machen mich traurig und schockieren mich ziemlich.
    Ich hab gar keine Worte :'(
    Allerdings habt ihr, wie Ayka schon schreibt, vielleicht die Chance die Bisam Ratte zu fangen.
    Das könnte eine Schnepfe sein?!
    Liebe Grüße Heidi,
    die Euch 2 Tage ununterbrochenen Regen wünscht

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    1. Ja, es ist wirklich schockierend wenn man die Bilder so sieht undauch mit den bauern redet.
      Was die Bisamratte angeht, die wird vielleicht jetzt auch freiwillig gehen, denn gestern abend war kein Wasser mehr im Teich. Heute morgen hat sich wieder etwas Grundwasser durchgedrückt - aber wenn es nicht bald regnet, dann ist auch das in einigen Tagen vorbei.
      Eine schnepfe - das könnte wirklich sein. Ich wünschte, ich würde mich besser mit den hiesigen Vögeln auskennen!

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  3. Bei uns ist auch alles trocken und die Ponys sind gar nicht mehr gierig darauf auf die Weide zu kommen. Es ist kaum noch Gras da. Es ist alles vertrocknet. Aber giesen kann und will ich das Grundstück auch nicht. Am Wochenende hatten wir etwas Regen, aber das hat nicht viel geholfen.
    Ich drücke euch die Daumen, dass ihr die Bisamratte jetzt fangen könnt.
    Liebe Grüße
    Auenländerin

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    1. Bei uns auf der Weide hinterm Haus werden Kühe und Pferde mit Heu versorgt - denn Gras ist nicht mehr wirklich vorhanden ... da kann ich eure Ponys verstehen, wenn die Gier auf die Weide nicht mehr so groß ist.
      Ich hoffe, auch bei euch regnet es bald mal vernünftig und die Natur bekommt eine chance sich zu erholen!
      Danke für die gedrückten Daumen bezüglich der Bisamratte ... wir werden sehen!

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  4. Es ist unglaublich, wie es bei Euch aussieht. Knusprig ist ja sehr lustig ausgedrückt. Hoffentlich werden die Menschen nicht achtlos ihre Zigaretten weg.

    Wir sind froh noch arbeiten zu müssen, denn in langer Hose und Jacket ist es bestimmt in der Grossstadt nicht auszuhalten. Dennoch sind wir auch traurig, dass uns das Wetter so bremst.

    Möge es bitte bald ganz viel regnen.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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    1. Wir hoffen auch immer, dass niemand seine brennende Zigarette oder ähnliches einfach achtlos wegwirft - ein winziger Funke würde für einen Großbrand leider genügen.
      Ich bin auch froh, dass ich nicht noch in Hessen arbeite und jeden Tag ins Büro fahren müsste. Im Homeoffice lässt es sich für mich und auch die Hunde gut aushalten. Aber trotzdem ist es natürlich sehr warm und Shadow fehlt im Moment die Gelegenheit sich richtig auszutoben! Wir hoffen auf etwas Abkühlung am Wochenende.

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  5. Hier sieht es leider auch so aus, grüne Wiesen gibt es nicht mehr, nur noch gelbe Prärie. So sehr ich den Sommer liebe, wir bräuchten dringend ein paar Tage ordentlich Regen. Auch die örtlichen Bauern sind am verzweifeln weil die ganze Ernte vertrocknet.

    Das einzig positive wäre evtl das es eurer Bisamratte doch zu ungemütlich bei euch wird und sie deswegen weiter zieht. Aber jetzt scheint sie ja sehr froh zu sein noch Wasser zu finden.

    Liebe Grüße
    Jasmin mit Nora, Rico und Sam

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    1. Für die Bauern tut es mir besonders leid - so viel investierte Arbeit und jetzt muss man zuschauen, wie alles verwelkt.
      Ich hoffe auch, die Bisamratte zeiht vielleicht weg wenn es auch bei uns ganz trocken ist ... wird nicht mehr lange dauern!

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  6. Ich muss gestehen, dass es mich im Moment sehr nervt, wenn ich Leute sehe, die ihren Rasen wässern. Überlegen die sich gar nichts dabei?!
    Ich hoffe, dass die Rinder und Schafe zumindest etwas Schatten haben!
    Liebe Grüsse
    Nadine mit Ciarán

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    1. Die Rinder haben weiter hinten eine kleine Schattenoase - in der Nähe der Trinkstelle, stehen aber meistens in der Sonne. Bei den Schafen auf den Deichen ist das anders - da ist kein Fleckchen beschattet. Nur am Abend - wie man auf dem Bild mit den drei Schafen erkennt - da bietet nur der Deich selbst den Schatten.
      Wegen des Bewässern vom Rasen hatte ich hier auch schon ein unschönes Gespräch ... aber wenigstens manche sind einsichtig!

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  7. Ja, das ist schon länger her, dass wir das mal so hatten. Ich finde es auch echt traurig, wie viele Felder quasi aus vertrockneten Pflanzen bestehen. Für die Landwirte nach dem Regen wieder das nächste heftige Extrem.

    liebe Grüße
    Sandra und Aaron

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    1. Wir haben von unseren Nachbarn erfahren, dass die Teiche das letzte Mal vor über 25 Jahren trocken waren ... das zeigt wirklich deutlich, wie extrem das Wetter ist.

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  8. Ich finde die Bisamratte ja irgendwie niedlich. :-) Aber nein, sie darf hier nicht einziehen, ich habe nicht so einen schönen Teich, nur der, in dem das Ungeheuer von Loch Ness lebt, und das würde die Bisamratte fressen.

    Ich bin so froh, dass ich die Hunde tagsüber in den schattigen Garten lassen kann. Bei der Hitze verbrennen die sich ja sonst die Pfoten am Asphalt. Also, ein paar Grad weniger und mal 2 Tage Regen fände ich gut. Die Sonnenanbeter können sich dieses Jahr nicht beklagen. (Ich mag Sonne auch, aber nicht diese drückenden Temperaturen. Ich habe heute bei der Arbeit um 16.30 Uhr das Handtuch geworfen, weil ich nicht mehr konnte, und das, obwohl ich -zig eilige -- oder das, was die Kollegen dafür halten -- Themen auf dem Tisch habe).

    Liebe Grüße von der Monstermeute

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    1. Ich bin sehr froh, dass ich im Homeoffice sitze ... mal abgesehen von sehr bequemer Kleidung erlaubt mir das auch mal einen Ventilator zu holen oder - ohne auch für die Kollegen planen zu müsen - ein Eis zu futtern ;)
      Ich wäre mit Mitte 20 Grad zufrieden und ab und an mal einen sachten Landregen. Wir werden uns aber mit dem arrangieren was wir haben - und versuchen es uns allen angenehm zu machen.
      Ich muss ja zugeben, die Bisamratte so zu beobachten war wirklich niedlich - und wenn ich nicht Angst hätte, dass wir demnächst ganze Horden davon beherbergen und sie keine Höhlen untern unserem Garten buddeln würden ... dann könnte sie ja bleiben. Aber sie wollte den Mietvertrag mit ein paar Klauseln ja nicht unterschreiben ;)

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  9. Bei uns sind die grünen Hälmchen auch eine Rarität. Die Luzernewiese wurde auch gemäht und unser Dorfbach ist ausgetrocknet. Zum allerersten Mal bin ich dieses Jahr froh das wir nur ein kleines Gärtchen haben. So einen trockenen Sommer haben wir noch nicht erlebt. Und es soll sich ja in absehbarer Zeit nicht ändern. Schade das euer schöner Teich kaum noch Wasser hat und euer Vorgarten sieht traurig aus. Die Schäden in der Landwirtschaft sind riesig. Gibt es bei euch nicht auch Kohlfelder? Bestimmt sieht es dort auch nicht besser aus.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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    1. So langsam sieht auch der hintere Garten recht traurig aus - denn der Grundwasserspiegel fällt jetzt überall unter Teichbodenhöhe :( Wir gießem wirklich nur mit zwei Gießkannen pro Tag unsere Blumenkübel und wässern ganz wenig die Kräuter im Innenhof ... beim Rest hoffen wir darauf, dass er sich irgendwann erholt.
      Die Kohlfelder werden teilweise gewässert - besonders die jüngeren, wo noch keine Köpfe gebildet sind. Aber gerade gestern habe ich ein Feld gesehen, da "schießt" der Weißkohl - keine Ahnung, ob da noch etwas zu retten ist!
      Dithmarschen ist das größte geschlossene Kohlanbaugebiet Europas - bei uns werden jährlich ca. 80 Millionen der grünen Köpfe geerntet! Ich bin gespannt, wie es in diesem Jahr aussieht.

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